WENDY von Stern Technic

Die Bohrakte für den grabenlosen Leitungsbau.

Plan, Leitungsauskunft, Geländehöhen, Maschinendaten und Fotos in einer Akte je Bohrung – jeder Wert mit Herkunft.

WENDY ist die Plattform für den grabenlosen Leitungsbau von Stern Technic: Trassen am Desktop planen und nach DVGW GW 302 und GW 125 prüfen, die Baustelle im Bautagebuch dokumentieren, Freigaben per Link ohne Konto einholen und jedes Projekt als Bohrakte führen – jeder Wert mit Herkunft, Export als GAEB X83, IFC4 und LandXML.

  • Normen

    DVGW GW 302 · 125 · 321

    im Rechenweg, nicht im Prospekt

  • Gelände

    DE Google · NL AHN4

    Höhen je Länderpaket: amtlich in NL, in DE Google – Quelle am Profil gekennzeichnet

  • Länderpakete

    DE · NL

    Koordinaten und Höhenbezug je Land, Normen je Land benannt

  • Export

    GAEB X83 · IFC4 · LandXML

    direkt in AVA, CAD und BIM

  • Hersteller

    Stern Technic

    baut BOB selbst – Software und Maschine aus einer Hand

Ihre Trasse, durchgerechnet

Eine Trasse. Fünf Stationen. Eine Bohrakte.

CO₂, Kosten, Freigabe, BOB-Lauf: Jede Station rechnet mit Ihrer Trasse aus dem Planer – am Ende steht das Bohrprotokoll.

  1. Station 1 von 5

    So viel CO₂ spart Ihre Trasse.

    Grabenlos gegen offene Bauweise – gerechnet mit Faktoren aus Ökobaudat, KBOB und TEPPFA.

    Routenplanung und CO₂-Bilanz für Ihre Trasse: WENDY setzt Start-, Ziel- und Zwischengruben nach Verfahren und Schusslänge und plant die Anfahrt von Kolonne und Gerät vom Bauhof zur Baustelle. Aus Entfernung, Fahrzeugen und Verbrauch entsteht der Diesel je Bautag. Die CO₂-Bilanz vergleicht grabenlose Verlegung (HDD, Mini-HDD, Microtunneling, Berstlining, BOB, BUDDEL) mit offener Bauweise: Rohrherstellung, Bagger oder Bohranlage, Boden- und Materialtransport, Asphalt-Wiederherstellung und Anfahrt. Bei einer 269 m langen HDD-Trasse in der Stadt spart die grabenlose Verlegung rund 8 t CO₂e, etwa zwei Drittel. Die Emissionsfaktoren stammen aus Ökobaudat, KBOB und TEPPFA-EPDs; alle Ansätze sind einstellbar.

  2. Station 2 von 5

    Kalkulieren Sie mit Ihren eigenen Sätzen.

    Ansätze verstellen – Summe netto, Meterpreis und Bauzeit stehen sofort. Eine Rechnung, eine Zahl.

    Der WENDY-Kostenrechner kalkuliert Ihre Trasse aus Einzelkosten: Tagesleistung, Personal, Tagessätze für Gerät und Begleitgeräte, Rohr je Meter, Start-, Ziel- und Zwischengruben, Baustelleneinrichtung, Transport, Verkehrssicherung, Erkundung und Dokumentation, Bohrspülung und Entsorgung, Wagnis sowie Gemeinkosten und Gewinn. Länge, Verfahren und Boden kommen aus dem Planer, jeden Ansatz ersetzen Sie durch Ihren eigenen. Summe netto, Preis je Meter und Bauzeit in Arbeitstagen stehen sofort da – eine Rechnung, eine Zahl, dieselbe wie im Bohrprotokoll. Der Vergleich zeigt, was dieselbe Trasse in offener Bauweise kosten und dauern würde.

  3. Station 3 von 5

    Nach Norm geprüft, von Ihnen freigegeben.

    Biegeradius, Abstand, Überdeckung und Leitungsauskunft – jeder Befund blockiert die Freigabe.

    Geben Sie Ihre Planung selbst frei: WENDY prüft Ihre Trasse automatisch – Mindestbiegeradius nach DVGW GW 302, Mindestüberdeckung, Leitungsauskunft und Abstand zu Fremdleitungen nach DVGW GW 125 – einschließlich der Lagetoleranz der Leitung: Hält der Abstand nur, wenn die Leitung genau dort liegt, wo der Plan sie zeigt, gilt er als nicht belastbar. Auf dieser Seite gibt es nur eine Beispiel-Leitung; Leitungsauskunft und Abstand sind deshalb nie grün. Ein Befund blockiert die Freigabe, bis er behoben oder mit schriftlicher Begründung bewusst akzeptiert ist. Sie haken die Prüfpunkte vor Ort ab, schreiben eine Anmerkung und geben mit Name, Rolle und Zeitstempel frei – oder weisen begründet zurück. Der Freigabevermerk trägt eine Prüfsumme der Planung: Ändert sich die Trasse danach, wird die Freigabe sichtbar ungültig.

  4. Station 4 von 5

    BOB weicht Hindernissen selbst aus.

    Kontakt an der Krone (dem Bohrkopf), Rückzug, Neuansatz im Bogen – setzen Sie einen Stein und sehen Sie zu.

    In der Simulation fährt BOB zuerst auf den Stein auf — er hat keine vorausschauende Sensorik. Steigen Vibration an der Krone und Motorlast über die Schwelle, erkennt er das Hindernis und stoppt den Vortrieb. Erst im Stillstand polt er um und fährt auf seiner eigenen Spur so weit zurück, dass ein Ausweichbogen Platz hat. Dann setzt er im Bogen mit seitlichem Versatz neu an — jeder Bogen hält den Mindestbiegeradius des Rohrs nach DVGW GW 302 ein, für das Kabelschutzrohr PE-HD DN 50 also 1,25 m. Klappt es nicht, versucht er es mit größerem Versatz oder auf der anderen Seite, bis er vorbei ist und auf die geplante Trasse zurücklenkt. Der erste Lauf rechnet mit dem Boden aus Ihrer Eingabe; vor der Freigabe ist jeder Lauf ein Probelauf, keine Bohrung. Jeder Schritt landet mit Station und Sensorwerten im Ereignisprotokoll und fließt in Bohrakte und Bohrprotokoll.

  5. Station 5 von 5

    Aus der Akte wird das Bohrprotokoll.

    Fotos, Freigabe und BOB-Lauf an ihrer Station – als PDF oder CSV, angelehnt an DVGW GW 321.

    In der Bohrakte legt WENDY alles an seiner Station der Trasse ab: Fotos vom Standort mit Aufnahmezeit und GPS aus den EXIF-Daten, den Freigabe-Vermerk mit Name und Zeitstempel und die Ereignisse des BOB-Laufs – Kontakt, Rückzug, Neuansatz, Passage, Zielgrube. Vibration an der Krone und Motorlast werden über der Stationierung aufgetragen. Was noch fehlt, steht als fehlend in der Akte, nicht als Standardwert. Am Ende entsteht das Bohrprotokoll, angelehnt an DVGW GW 321: Kopfdaten, Freigabe, jeder Eintrag mit Zeitstempel und GPS-Position auf der Trassenachse, Messwerte, Kosten und CO₂-Bilanz. Das Protokoll lässt sich als CSV herunterladen oder als PDF drucken.

Datenraum

Was fehlt, steht als fehlt.

Plan, Auskunft, Maschine, Sensorik, Fotos, Einmessung und Entscheidungen in einer Akte – jede Quelle mit Anbieter, Stand und Herkunft.

Jeder Wert trägt seine Herkunft. Die Maschine ist eine Quelle, keine Voraussetzung.

Quellen-Matrix

  • Trasse mit Tiefenverbunden
  • Geländehöhenvorhanden
  • Fremdleitungen (Auskunft)vorhanden
  • Bestandsübergabe an Netzbetreiberfehlt
  • Telemetrie-Archivverbunden
  • Kommandos mit Grundverbunden
  • As-builtvorhanden
  • Feldfotosvorhanden
  • Sprachnotizenvorhanden
  • GPS-Trailsvorhanden
  • Bodenansprachefehlt
  • Kontroll-Einmessungfehlt
  • Entscheidungsprotokollverbunden

Angebot anfragen

Im Produkt kommt dazu

Planen am Desktop. Dokumentieren auf der Baustelle. Freigeben per Link.

Planen

Trasse auf der Karte zeichnen, Konfliktprüfung gegen Bestandsleitungen nach DVGW GW 125, Kalkulation nach VOB/C. Aus dem Plan wird das Leistungsverzeichnis.

  • Trasse auf der Karte zeichnen – Länge und Gruben rechnet WENDY
  • Konfliktprüfung gegen Bestandsleitungen nach DVGW GW 125
  • Export: GAEB X83, IFC4, LandXML

Dokumentieren

Fotos mit Ort und Zeit und Sprachnotizen landen im Bautagebuch des richtigen Projekts. Auf der Baustelle erfasst künftig die mobile Begleit-App – auch ohne Netz; sie folgt noch.

Freigeben

Bauherr, Tiefbauamt, SiGeKo und Sparten geben per Link im Browser frei, ohne WENDY-Konto. Jede Entscheidung mit Zeitstempel, IP-Hash und Dokument-Hash.

Fähigkeiten

Was WENDY heute kann.

Jede Aussage hier ist im Produkt gebaut. Was noch nicht ausgeliefert ist, steht als „folgt“ da.

WENDY Control

BOB und BUDDEL in der Plattform

WENDY zeigt Live-Telemetrie, Freigabe und Sicherheits-STOPP der eigenen Roboter BOB und BUDDEL direkt in der Plattform.

DVGW GW 125

Konfliktprüfung beim Zeichnen

Die Konfliktprüfung gegen Bestandsleitungen läuft live beim Zeichnen der Trasse, deterministisch nach DVGW GW 125 – keine Black-Box, jeder Mindestabstand ist nachvollziehbar.

Export

LandXML, IFC4 und GAEB X83

Trassen, Höhenprofile und Leistungsverzeichnisse verlassen WENDY in Standardformaten, die Vermessung, BIM und Ausschreibung direkt weiterverarbeiten: LandXML, IFC4 und GAEB X83.

Länderpakete

Deutschland und Niederlande

Jedes Projekt läuft im passenden Länderpaket: Koordinatenbezug, Höhenbezug und Auskunftsstelle wechseln mit dem Land, die maßgeblichen Normen werden je Land benannt. Geprüft wird heute nach DVGW: Abstände nach GW 125, Mindestbiegeradius nach GW 302 – heute Deutschland und die Niederlande.

Datenimport

Die KI ordnet zu, der Mensch bestätigt

Der KI-gestützte Datenimport ordnet nur Spalten zu, liest nie selbst Werte – jede Zuordnung braucht die ausdrückliche Bestätigung eines Menschen, protokolliert mit Nutzer und Zeitstempel, bevor ein Punkt übernommen wird.

Mobilefolgt

Mobile folgt

Die Begleit-App für die Baustelle folgt. Planung, Kalkulation und Dokumentation laufen heute am Desktop.

Lizenz

Eine Lizenz: WENDY ONE.

Alle Module, Preis und Laufzeit nach Angebot, netto B2B – freigeschaltet von Stern Technic, ohne Abo-Automatik. Beim Kauf einer WENDY-Maschine (BOB oder BUDDEL) automatisch enthalten.

WENDY ONE

Eine Lizenz je Unternehmen mit allen Modulen — Planung, Kalkulation, Dokumentation, Bautagebuch und Control.

  • Alle Module
  • 5 benannte Nutzer inklusive, weitere auf Anfrage
  • Unbegrenzte Projekte
  • KI-Vollzugriff & API
  • Control-Software für gekoppelte WENDY-Maschinen (BOB, BUDDEL)
  • Laufzeit 12 oder 36 Monate

Beim Kauf einer WENDY-Maschine (BOB oder BUDDEL) automatisch enthalten.

Angebot anfragen

BUDDEL und BOB als Roboter as a Service, abgerechnet pro gebohrtem Meter. Roboter anfragen

Lizenz im Detail

Fragen

Häufig gestellte Fragen

Fünf Fragen vor dem Kauf, kurz beantwortet.

Hilft WENDY bei der Bohrdatendokumentation (DVGW GW 321)?

Ja – als Werkzeug, nicht als Normnachweis. WENDY gliedert das Bohrprotokoll angelehnt an DVGW GW 321 und füllt es aus den Daten der Bohrakte, als strukturierten Datensatz statt aus abgetippten Werten. Maschinen-Telemetrie fließt ein, wenn sie vorhanden ist; was nicht gemessen wurde, steht als „nicht prüfbar“ da und wird nicht schöngerechnet. Prüfung und Unterschrift bleiben bei der Bauleitung.

Ist WENDY an eine bestimmte Bohrmaschine gebunden?

Nein. Maschinendaten sind eine Quelle der Bohrakte, keine Voraussetzung: WENDY führt die Akte auch ohne angebundene Maschine – mit Trasse, Leitungsauskunft, Fotos, Einmessung und Freigaben. Wo Maschinendaten vorliegen, kommen sie dazu: von den WENDY-Maschinen BOB und BUDDEL direkt, von anderen Geräten über den Datenimport.

Was kostet WENDY?

WENDY wird im Direktvertrieb verkauft. Es gibt genau eine Lizenz: WENDY ONE — je Unternehmen, mit allen Modulen und 5 benannten Nutzern inklusive, Laufzeit 12 oder 36 Monate. Beim Kauf einer WENDY-Maschine (BOB oder BUDDEL) ist WENDY ONE automatisch enthalten; ohne Maschine fragen Sie ein Angebot an, Stern Technic nennt den Preis und schaltet Ihr Konto frei. Alle Preise sind netto (B2B). Anfrage über die Preisseite oder info@sterntechnic.com.

Für welche Verfahren ist WENDY gedacht?

WENDY ist für den grabenlosen Leitungsbau gedacht. In der Planung wählen Sie das Verfahren je Leitung – HDD/Spülbohrung, Mini-HDD, Bodenverdrängung (Erdrakete), Microtunneling, Berstlining, Relining, Pflug-, Fräs- und Rammverfahren oder die offene Bauweise zum Vergleich –, und die Kalkulation rechnet mit den Verlegesätzen Ihres Unternehmens je Verfahren und Durchmesser. Davon zu trennen sind die WENDY-Maschinen BOB und BUDDEL: Das sind Geräte von Stern Technic, kein Verfahren. Ihre Daten fließen direkt in die Bohrakte, Daten anderer Geräte lassen sich importieren.

Funktioniert WENDY offline auf der Baustelle?

Mit der mobilen WENDY-Begleit-App, die noch folgt. Sie hält Fotos, Sprachnotizen und GPS-Trails ohne Netz in einer Warteschlange auf dem Gerät und sendet sie, sobald wieder Verbindung besteht – nichts wird still verworfen. Planung, Kalkulation und Dokumentation laufen heute im Browser am Desktop und brauchen eine Internetverbindung.

Alle Fragen und Antworten

Nächster Schritt

Ihre nächste Bohrung, lückenlos belegt.

Wir zeigen WENDY an Ihrem Projekt – mit Ihren Trassen, Ihren Normen, Ihrem Länderpaket.

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